Jedes erfolgreiche Medizinprodukt erzählt seine eigene Geschichte. Hinter jedem Projekt stehen technische Präzision, regulatorische Sicherheit und die Fähigkeit, komplexe Anforderungen in funktionierende Lösungen zu übersetzen. Die folgenden Beispiele geben Einblicke in Projekte, Technologien und Kompetenzen, die diesen Anspruch sichtbar machen.
Jede Entwicklung folgt anderen Anforderungen. Deshalb entstehen Lösungen nie nach Schema F, sondern aus Technologie, Regulierung und industrieller Umsetzbarkeit.
Aus ersten Ideen entstehen marktfähige Medizinprodukte – von der technischen Machbarkeit bis zur Zulassung.
Mechanik, Elektronik, Software und Disposable-Systeme greifen zu einer integrierten Lösung zusammen.
Vom ersten Funktionsmuster bis zur entwicklungsnahen Fertigung entstehen belastbare industrielle Lösungen.
Eigene Entwicklungen zeigen, was möglich ist, wenn Engineering, Regulatory Affairs und Produktion zusammen gedacht werden.
Das Blutgasanalysegerät steht beispielhaft für den Anspruch von VIVE, komplexe Medizintechnik ganzheitlich zu entwickeln. Aus einer technischen Idee entstand ein marktfähiges Medizinprodukt, das Entwicklung, regulatorische Anforderungen und industrielle Umsetzbarkeit in einem durchgängigen Prozess vereint.
Es zeigt, wie aus technischer Expertise ein Produkt entsteht, das höchsten Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Präzision gerecht wird.
Mit jedem erfolgreich abgeschlossenen Entwicklungsprojekt entstehen neue Fragestellungen. Deshalb arbeitet VIVE kontinuierlich an eigenen Technologien und medizinischen Lösungen, die bestehende Therapieansätze weiterentwickeln und neue Möglichkeiten für die Patientenversorgung schaffen.
Die Leistungsfähigkeit eines Oxygenators muss sich an den individuellen physiologischen Anforderungen orientieren. VIVE entwickelt Konzepte für patientenspezifisch optimierte Systeme, bei denen moderne Fertigungsverfahren wie der 3D-Druck neue Freiheitsgrade in Konstruktion und Strömungsführung ermöglichen.
Eine präzise Regulation von Sauerstoff-, Kohlendioxid- und pH-Werten ist entscheidend für eine lungenprotektive Therapie. Ziel ist die Entwicklung intelligenter Systeme, die den Gasaustausch automatisiert steuern und medizinisches Personal bei der Therapie unterstützen.
Konventionelle Pumpensysteme stoßen insbesondere bei niedrigen Volumenströmen an technische Grenzen. VIVE entwickelt Konzepte, die künstlichen Ventrikel und Oxygenator zu einem physiologisch orientierten Gesamtsystem verbinden und so neue Perspektiven für die extrakorporale Unterstützung eröffnen.
Patientenorientierte Oxygenation, intelligente Steuerung und physiologienahe Kreislaufunterstützung zeigen eine gemeinsame Entwicklungsrichtung: Künftige Therapiesysteme müssen relevante Daten, technische Komponenten und medizinische Anforderungen präziser miteinander verbinden.
Langfristig eröffnet dieses Zusammenspiel neue Perspektiven für eine stärker automatisierte ECMO-Therapie – und für Systeme, die medizinisches Personal gezielt unterstützen.